Gesichtshaut-Typen

 

 

Fettige Haut

 

Wird in der Fachsprache Seborrhoe (oleosa und sicca) genannt. Fettige Haut erscheint glänzend, die Poren sind erweitert auch ist die Haut „dicker“ und damit oft weniger anfällig für Falten. Vor allem Teenager in der Pubertät sind von fettiger Haut betroffen, leiden unter vermehrter Komedonenbildung (Mitesser), die sich vor allem in der T-Zone (Stirn, Nase und Kinn) bemerkbar machen. Fettige Haut entsteht durch eine „übermässige“ Talgproduktion, die wiederum zu verstopften Follikelkanälen führen kann, die dann als „Mitesser“ sichtbar werden. Auch neigt die fettige Haut vermehrt zu Pustelbildung und Akne.

 

Wichtig erscheint hier eine dem Hauttyp entsprechende und regelmässige Reinigung der Haut (viel Feuchtigkeit und wenig Fett) – die kompetente Kosmetikerin wird den Kunden fachmännisch beraten können.

 

 

Mischhaut (Seborrhoe)

 

Zeichnet sich durch eine fettige T-Zone und zu Trockenheit neigender Wagenzone aus. Auch hier wird vor allem eine dem Hauttyp angepasste Pflege zu einem besseren und strahlenderen Hautbild verhelfen.

 

 

Trockene Haut (Sebostase)

 

Erscheint oft rau, schuppig und fleckig, ausserdem auch vorzeitig gealtert, da sich Fältchen und Falten viel früher bemerkbar machen und in Erscheinung treten. Das Hautbild ist glatt, feinporig und zart, die Haut eher dünn und ohne jeglichen Fettglanz. Die Talgproduktion von trockener Haut ist im Vergleich zur fettigen Haut stark vermindert, das Wasserbindungsvermögen der Haut ebenfalls. Der Säureschutzmantel der Haut befindet sich durch die mangelhafte Talgabsonderung im Ungleichgewicht. Die Haut ist dadurch sehr empfindlich und muss besonders gut gegen äussere Einflüsse (Sonne, Kälte, Hitze, etc.) geschützt werden. Trockene Haut neigt zu Ekzemen und die Haut ist auch anfälliger für Couperose und Teleangiektasien.

 

über Claudia Schildknecht
Zauberstunden in der Kosmetik
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